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Was ist ein Großschadensereignis?

Ein Großschadensereignis beschreibt ein Ereignis mit einer Vielzahl von Verletzten oder Erkrankten (Massenanfall von Verletzten), wie zum Beispiel Großbrände, Bus- und Bahnunfälle, Hochwasser sowie Amoklagen.

 

Solche Einsatzsituationen werden recht schnell zu dynamischen Ereignissen mit erhöhtem Material- und Personalaufwand sowie langer Dauer.

 

In Deutschland werden Einheiten aus Feuerwehr und Rettungsdienst vorgehalten, um schnellstmöglich auf Großschadensereignisse reagieren zu können. Damit in kürzester Zeit adäquate Hilfe für möglichst viele, bestenfalls alle Betroffenen geleistet werden kann, ist eine gute personelle und organisatorische Struktur notwendig.

 

Dafür wird innerhalb kürzester Zeit eine Technische Einsatzleitung gebildet. Diese setzt sich aus Führungskräften der Feuerwehr, den Führungskräften des Rettungsdienstes in Person des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL)und des Leitenden Notarztes (LNA), der Polizei sowie des Technischen Hilfswerks und der betroffenen Ämter zusammen.

 

Neben dem personellen Bedarf zur Bewältigung von Großschadensereignissen sind auch materielle Voraussetzungen zu schaffen, um im Schadensfall effektive Hilfe leisten zu können. Zu diesem Zweck werden vom Rettungsdienstzweckverband Ostthüringen in Gera und in Schleiz je ein voll ausgestattetes Fahrzeug vorgehalten, welche im Bedarfsfall im gesamten Zweckverbandsgebiet zur Verfügung stehen.